Die Standartargumentation der abhängigen Raucher ist falsch. Das mag u.a. daran liegen, dass die Sucht einen klaren Blick auf Realitäten verbietet.
Es geht um den beliebten Punkt, dass der Raucher in seiner Freiheit eingeschränkt wird und Nichtraucher doch nicht gezwungen werden öffentliche Gaststätten zu besuchen. Das ist eine hübsche Verdrehung der Tatsachen - auch wenn der Rauchernarzißmus sich immer im Recht wähnt.
Denn wieso sollte der Raucher ein Recht darauf besitzen seinen ekelhaften, giftigen Gestank in der Öffentlichkeit zu verbreiten ? Ein Mensch der mit seinem Tun die Allgemeinheit schädigt sollte also einen Sonderstatus im sozialen Gefüge einnehmen, mit Privilegien, die darauf gründen, das er anderen Menschen Schaden zufügt? Kann ein Hirn wirklich so verqualmt sein, dies zu befürworten?
Das wirft natürlich ein wenig schmeichelhaftes Licht auf die Politik. Diese lässt sich nicht nur aus niederen Beweggründen von der Wirtschaft kaufen, sondern macht sich eindeutig der Körperverletzung schuldig, und dies ist ... ja ... ein Verbrechen.
Der Einzige, der staatlich und gesellschaftlich in seiner Freiheit eingeschränkt wird ist nun einmal der Nichtraucher. Und der Raucher schränkt sich lediglich selber ein mit seiner Sucht, dafür kann er niemand anderen verantwortllich machen.
Gestartet von David Müller aus Berlin am Montag, 15. Januar 2007 - 22:43 Uhr. David Müller ist Nichtraucher und findet Rauchfreie Zonen sehr wichtig und nötig.
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